Schaumwein-Wissen
In der Welt der Schaumweine gibt es eine Vielzahl von Kategorien, die sich durch unterschiedliche Herstellungsverfahren, Traubensorten und Geschmäcker auszeichnen. Mehr über die verschiedenen Schaumweinkategorien und die feinen Unterschiede, erfahren Sie im Glossar,

Winzer-Sekt
Handwerkskunst
Winzersekt ist eine exquisite Form des Schaumweins, die in den renommierten Anbaugebieten Deutschlands produziert wird. Bei der Herstellung wird in der Regel das traditionelle Flaschengärungsverfahren angewandt. In ganz Deutschland haben sich Weingüter auf die Erzeugung hochwertigen Winzersekts spezialisiert.
Diese Kombination aus traditioneller Handwerkskunst, besten Trauben und innovativen Techniken macht Winzersekt zu einem besonders begehrten Schaumwein, der nicht nur in Deutschland, sondern auch international geschätzt wird.

Crémant
Natürliche Eleganz
Crémant ist ein eleganter Schaumwein, der einen besonderen Flair in jede Flasche bringt. Während Crémant vor allem mit Frankreich assoziiert wird, haben auch Winzer in Deutschland darin eine Tradition und schaffen bemerkenswerte Qualitäten, die internationalen Vergleich standhalten.
Die Handlese der Trauben sowie traditionelle Flaschengärung ist Pflicht, die höchste Qualität gewährleistet und den Charakter des Weins unterstreicht. Diese Sorgfalt und Tradition in der Herstellung spiegeln sich in jedem Schluck wider und sorgen dafür, dass Crémant weltweit als Genießerwein geschätzt wird.

Methoden
Natürlich alkoholfrei oder entalkoholisiert!
Alkoholfreier Schaumwein ist eine interessante Alternative für Genießer, die den Geschmack von Wein lieben, jedoch auf Alkohol verzichten möchten. In der Herstellung werden verschiedene Methoden angewendet, um den Alkoholgehalt zu reduzieren. So kann der Alkohol dem Wein entzogen werden, während die Aromen und Geschmacksnuancen erhalten bleiben bzw. zugesetzt werden. Durch die Zugabe von Kohlensäure wirde eine spritzige und erfrischende Textur erzeugt.
Aber das Prickeln kan auch durch eine natürliche Milchsäuregärung entstehen. Diese Methode erzeugt ein komplexes Geschmacksprofil, ohne dass dabei Alkohol entsteht. So können Konsumenten einen köstlichen Schaumwein genießen.

Traditionelle Flaschengärung
Königsdisziplin
Die Traditionelle Flaschengärung, ist ein aufwendiges Verfahren zur Herstellung von Schaumwein, das insbesondere in der Champagne und für andere Spitzenschaumweine geschätzt wird. Bei dieser Methode erfolgt die zweite Gärung in der Flasche, was dem Schaumwein seine feine Perlage und Komplexität verleiht. Zunächst wird ein Grundwein aus reifen Trauben gewonnen, der anschließend mit einer speziellen Mischung aus Hefe und Zucker versetzt wird. Diese Mischung, auch bekannt als Tirage, initiiert die zweite Gärung in der Flasche.
Nachdem die Flaschen gefüllt und verschlossen wurden, bleibt der Wein für einen bestimmten (mindestens 9 Monate) Zeitraum in dieser ruhenden Phase, während der die Kohlensäure entsteht und sich feine Aromen entwickeln. Nach der Lagerung erfolgt der Degorgieren-Prozess, bei dem die Hefe abgetrennt wird.
Schließlich wird der Wein mit einer Dosage, einer Mischung aus Wein und Zucker, aufgefüllt, um den gewünschten Geschmack zu erzielen, bevor die Flasche endgültig verschlossen wird. Dieses handwerkliche Verfahren erfordert viel Erfahrung und Sorgfalt, was den traditionellen Flaschengärern ihren einzigartigen Charakter verleiht.
